Urlaubs-Zusammenfassung

Hinter uns liegen drei Wochen voller Programm. Die Zusammenfassung kommt als Erstes, Berichte werden nach und nach folgen. Hier ist schonmal der Zeitplan, sowie Links zu den Bildern (falls die schon online sind). Alle Bilder gibts hier.

Nationalparks: 9
Sonstige Parks u.ä.: 6
Gesamte Strecke: über 3500 Meilen.

18.07. – Termin beim Generalkonsulat in Frankfurt
04.08. (Tag 1) – Hinflug & Stadtbummel in San Francisco (Bilder)
05.08. (Tag 2) – Mehr San Francisco (Bilder)
06.08. (Tag 3) – Highway 1 Richtung Süden bis Pismo Beach (Bilder)
07.08. (Tag 4) – Highway 1 Richtung Süden bis Los Angeles (Bilder)
08.08. (Tag 5) – Los Angeles (Bilder)
09.08. (Tag 6) – San Diego, Palm Springs (Bilder)
10.08. (Tag 7) – Joshua Tree, Route 66 (Bilder)
11.08. (Tag 8) – Grand Canyon (Bilder)
12.08. (Tag 9) – Grand Canyon, Horseshoe Bend (Bilder)
13.08. (Tag 10) – Horseshoe Bend, Antelope Canyon, Monument Valley (Bilder)
14.08. (Tag 11) – Canyonlands, Arches (Bilder)
15.08. (Tag 12) – Dead Horse Point, Canyonlands, Capitol Reef (Bilder)
16.08. (Tag 13) – Bryce Canyon (Bilder)
17.08. (Tag 14) – Zion Canyon (Bilder)
18.08. (Tag 15) – Zion, Las Vegas (Bilder)
19.08. (Tag 16) – Las Vegas, Redrock Canyon (Bilder)
20.08. (Tag 17) – Sequoia (Bilder)
21.08. (Tag 18) – Yosemite (Bilder)
22.08. (Tag 19) – SFO
23.08. (Tag 20) – Ende

San Diego

Nach einem Frühstück wie gehabt (yay!) machen wir uns auf die Socken. Heute steht die lange Fahrt nach San Diego und zurück nach Palm Springs auf dem Programm.

Richtig GrillenNach dem Abschied gehen wir erstmal einkaufen. Vor dem Supermarkt haben sich die Obergrillmeister etabliert und legen gute Fleischbatzen auf. Was man auf den ersten Blick vielleicht nicht sieht: Double-Fan-Action!

Die lange Fahrt nach San Diego zieht sich noch mehr, weil wir in einen Stau kommen. Eigentlich ist der ganze Interstate ein einziger Stau :(

Mehr MeerDas hier ist entweder Long Beach oder Laguna Beach.

In San Diego angekommen machen wir erstmal Richtung Gaslamp Quarter. Beim Einparken drücke ich das Nummernschild des Autos hinter uns sanft in unsere Stoßstange :( Hat aber zum Glück niemand bemerkt. Nach einem Spaziergang mit Käffchen fahrn wir noch zum Balboa Park. Seeehr schön. Leider hatte ich vergessen den Akku meiner Kamera zu laden, deswegen gibt’s keine (digitalen) Bilder dieser tollen Stadt. Chrisi hat aber so nen Urlaubs-Filmfoto dabei. Außerdem haben wir insgesamt nur etwa zwei oder drei Stunden Zeit, weil wir ja noch zurück nach Palm Springs müssen. Bevor wir uns wieder auf den Interstate stürzen, versagen wir erneut beim Tanken: An älteren Säulen muss man, um den Spritfluss zu aktivieren, den “Halter” hochklappen, nachdem man den Zapfhahn entnommen hat.

Abends noch eine kleine Sensation: Wir essen bei “Board’Z Burger” und dort gibt es den Big Kahuna Burger!

Leider nur wenige Bilder

Die Engel

Nachdem wir bei Bekannten übernachtet haben ist das Frühstück entsprechend reichhaltig (Prädikat: Bestes des Urlaubs). Morgens gehen wir mit dem Hund spazieren, wobei wir die erste Lektion an diesem Tag lernen: “Do as the Romans do”. Wenn Du in Kalifornien unterwegs bist, hab lieber Wasser und eine Mütze dabei. Hatten wir natürlich nicht, aber nach der Hälfte des Spaziergangs gab es einen Wasserschlauch zum Abkühlen.

Santa Monica PierDIE Einkausstraße für den (danach) schmalen GeldbeutelBeverly BlvdDanach cruisen wir mit einem riesigen Van (Nummernschild: “Europe”) durch Downtown, Beverly Hills, schländern den Rodeo Drive (SlimFast für das Portemonnaie) entlang, und cruisen weiter zur Vergnügungsmeile am Santa Monica Pier.

Chuck Norris ist hier ein Star!Walk Of FameHollywood BlvdAbends dann noch ein Abstecher nach Hollywood. Überall tummeln sich Menschen, die sich als Filmfiguren verkleidet haben. “Jason” erschrickt Chrisi indem er ihr von hinten über die Schulter faucht – später versucht er ihren Muffin zu ergattern.

Scientology überallSicherheit geht vor!Allgegenwärtig: Videoüberwachung und Scientology.

Die zweite Lektion des Tages lautet übrigens: “It’s all about location, location, location!”. Der Wert eines Hauses wird maßgeblich von der Nachbarschaft bestimmt und weniger vom Haus an sich. Denn sie bestimmt nicht nur die Sicherheit, sondern auch ob die Kinder auf eine gute Schule gehen können.

L.A. Bilder auf Flickr

L.A. wir kommen

Wir erwachen um 7:00 Uhr, der Bio-Rhythmus ist also fast back to normal. Das “complementary breakfast” besteht aus Kaffee und Muffins. (Ende)

L.A., wir kommen!Pelikan?PalmenstrandEs geht weiter auf dem Highway 1, das Ziel heisst Los Angeles.
Morgens haben wir mal wieder Nebel, langsam gewöhnen wir uns dran. Aber um 9:22 Uhr kommt schon die Sonne durch – das Wetter wird also besser. Und spätestens mittags in Santa Barbara können wir uns nicht mehr beschweren.

Statt direkt nach L.A. zu fahren machen wir einen Abstecher nach Camarillo in ein Outlet Center. Dort verkehrte Welt: Hannes kauft Schuhe, Chrisi nicht (aber immerhin fast).

Windig + Wellig = ???Windig + Wellig = Kitesurfer

D. HasselhoffDer Hoff hat grad Urlaub, aber sein Kollege hält die Stellung.

Die Getty VillaUnd das hier ist: Die berühmte Getty Villa.

Um die Rush Hour in L.A. zu umgehen nehmen wir die kurvige Topanga Canyon Road (yay!)

Heute außerdem gesehen: Ein riesiges Wohnmobil, das einen Jeep im Schlepptau hatte; mehr Strand und Malibu.

Bilder von Tag 4

Highway 1 nach Pismo Beach

Heute wachen wir “erst” um 5:30 Uhr auf — immerhin eine Stunde später als gestern. Wir haben nochmal in der Jugendherberge übernachtet.
Gleich nach dem bewährten Frühstück starten wir die Suche nach dem Highway 1 (California State Route 1), dem wir am Meer entlang nach Pismo Beach folgen wollen.
Vormittags ist es wieder neblig. Trotzdem übernimmt Chrisi das Steuer und fährt zum ersten Mal in den USA.

PazifikküsteVor uns: Blauer(er) HimmelHinter uns: NebelBilder: Vormittags neblig, gegen Mittag dann reisst der Himmel auf

Wir sind auf der Suche nach einem Supermarkt, um Vorräte für die kommenden Tage einzukaufen. Der erste große dem wir über den Weg laufen (bzw. fahren) ist ein “CostCo”. Sieht groß aus, perfekt. Am Eingang spricht uns ein Türsteher an: “Your card, please.” Es stellt sich raus, dass man bei CostCo Mitglied sein muss. Das ist so wie die Metro, nur für jedermann der eben Mitglied ist. Wir drehen also um und fahren weiter. Von der Autobahn aus ist lange kein Supermarkt mehr zu sehen und die Lust auf eine Knabberei wächst. Schließlich halten wir an einer Tankstelle und finden dort Sonnenblumenkerne — eine Sucht beginnt. Sonnenblumenkerne sollen uns den ganzen Urlaub über begleiten, und auch jetzt liegt noch eine Packung auf meinem Schreibtisch.

Nasse FüßePazifikküsteMeeeeer. Zum ersten Mal nasse Füße vom Pazifik.

Lonely Cypress (17 Mile Drive)Yum Yum17 Mile Drive17 Mile Drive17 Mile Drive: Robben, Zypressen, Squirrels, “Lonely Cypress”

Zurück auf dem Highway 1 fällt mir auf, dass hinter uns ein Polizeiwagen fährt. Unsere erste Verfolgungsjagd mit COPS! Sie dauert allerdings nur 15 Minuten und 10 davon stehen an einer Baustelle. Statt Ampeln steht an jedem Ende ein Arbeiter mit einem Schild das wahlweise “Stop” oder “Slow” zeigt.

PazifikküsteVogel am Big SurDer Blauvogel. Obwohl man ihn hier öfters sieht, hab ich ihn leider nie gut vor die Linse bekommen. Big Sur, Pt Sur

AbendstrandAbendstrandUnser erstes MotelBeim Tanken versagen wir erneut. Man muss in der Tanke im Voraus bezahlen – oder seine Kreditkarte hinterlegen – damit was aus dem Rüssel kommt. Heute übernachten wir zum ersten mal in einem “richtigen” Motel, dem Ocean Palms Motel in Pismo Beach. Vor dem “Abendessen” schauen wir nochmal kurz zum Strand. Im Motel starten wir dann den ersten Versuch mit Mikrowellenessen. Unsere Mikrowelle ist aber dummerweise kaputt. Deswegen “kochen” wir das Essen bei der Nachbarin. Weils schlecht schmeckt gibt’s dann doch nur Flakes und Salat.

Alle Bilder von diesem Tag