Konsum
Kommentare: 0 - Date: 13. April 07 - Kategorien: Chicago
Obwohl es während dem Flug überraschend Essen gab, gehen mir irgendwann die Vorräte aus und ich muss einkaufen gehn. Die Auswahl an Supermärkten ist ziemlich groß, sogar einen Aldi gibt’s – aber den kenn ich ja schon von daheim (Nagut, ich war doch mal kurz drin – sieht hier wirklich fast genauso aus).
In einem echten amerikanischen Supermarkt muss aber alles groß sein. Die riesigen Chips-Packungen aus der Metro stehn hier überall im Regal. Eis gibt’s in Eimern von 1 Gallone & 1 Quart (4,73 l) und die tollen Säfte im Kanister, die man aus US-Serien kennt gibt’s auch wirklich. Butter gibt es fast nur gesalzen, und die billige kostet 2.49$.
Trotz (oder gerade wegen) des riesigen Angebots fällt die Auswahl schwer. Und wenn mir etwas einfällt muss ich immer ewig suchen. Getränke gibt es im einen Supermarkt z.B. an drei verschiedenen Stellen. Und neben den Trinkwasser-Kanistern stehen gleich welche mit Destilliertem von der gleichen Marke.
Weil ich keinen Kühlschrank hab will ich erstmal nur ein paar Kekse, aber auch das ist garnicht so einfach. Normale Cookies kosten 4$, aber wenn man zwei Packungen nimmt kosten die nur 4$. Buy One Get One Free ist hier absolut üblich, genau wie eigentlich alle Arten von Rabatten. Nur allzu gerne knüpft der Amerikaner diese an den Besitz einer Kundenkarte, ist dann aber oft sehr großzügig.
Beim Check-Out bringt mich dieser Automaten zum zögern. Ich bin mir erst nicht sicher ob ich wirklich verstanden hab was er bzw. ich soll. Für die anderen ist es das Natürlichste der Welt seine Sachen selbst zu scannen und einer Computerstimme zuzuhören wie sie einem vorliest was man ihr unter die Nase gehalten hat – nicht ohne einen bei jedem Artikel darauf hinzuweisen wie viel man dabei gespart hat. Wenn man dann alles gescannt hat zahlt man an dem Automaten mit Cash, Bank- oder Kreditkarte, oder per Fingerabdruck. *mund wieder zuklapp*
Muss ich erwähnen dass das Scannen bei mir nicht reibungslos geklappt hat? Ich bin halt echt sowas von altmodisch.
Ebenso altmodisch fühle ich mich übrigens als ich merke dass wir nicht an der Tankstelle sondern bei der Bank sind und das keine Zapfsäule, sondern ein Drive-Thru Geldautomat ist.










