Um 4:30 Uhr meldet sich das Jetlag zum ersten mal. In Deutschland ist es mittlerweile 13:30 Uhr.
Nochmal umdrehen, Frühstück gibt’s erst ab 7:30: verschiedene Bagel und Toast, Butter und Marmelade; guten Oragensaft und Kaffee. Kein schlechter Start in den Tag.

Schlauer als gestern hab ich mehr Klamotten dabei. Sie reichen nicht. Trotz 4 Schichten ist mir kalt. Und es ist wieder nebelig.
Golden Gate ParkHäuserHäuserWir erlaufen die Haight Street zum Alamo Square (hübsche Häusle hat’s hier) und weiter bis zum Golden Gate Park, wo diese Korkenzieherbäume stehen. Uns werden langsam die Füße schwer, deswegen bleiben wir nicht lang im Park, sondern nehmen den Bus bis zur Golden Gate Bridge. Die liegt auch im Näbäl (kein Wunder, dass wir sie am Vortag nicht gesehen haben). Also nur kurz drauf und wieder runter laufen.

Golden Gate Bridge

SFO von der FähreAlcatraz ZellePier 39Von dort wieder mit dem Bus weiter zum Fisherman’s Wharf und per pedes zum Pier 39, Seelöwen angucken. Danach steht die Alcatraz Tour auf dem Programm, von wo aus man übrigens einen sehr guten Ausblick über die Bay und auf die Stadt genießt.

Inzwischen haben wir uns schon so gut eingelebt, dass wir von einer Touristin nach dem Weg gefragt werden. Mit voller Überzeugung schicken wir die Arme direkt in die falsche Richtung. Sorry!
Nachdem der Bus ewig nicht kommt satteln wir auf die Straßenbahn um. Zwei wichtige Spielregeln werden durch zahlreiche Schilder bekannt gegeben:

  1. “Hold On [...]”
    Ein guter Rat; Anfahren und Abbremsen geschieht in der Tat sehr ruckartig.
  2. “Step down to open doors.”
    Es gibt keinen Drücker, sondern die Türen öffnen sich sobald man auf die Stufe steigt. Eigentlich ganz einfach, aber offenbar hat’s keiner kapiert. Deswegen ertönen an jeder Haltestelle zahlreiche “Step down! Step down!” Rufe.

Abends gibt’s nen leckeren Burrito in der Haight Street.

PS: Das Klopapier ist überall quer.

Mehr Bilder vom zweiten Tag gibt’s auf Flickr.