Mehr San Francisco

Um 4:30 Uhr meldet sich das Jetlag zum ersten mal. In Deutschland ist es mittlerweile 13:30 Uhr.
Nochmal umdrehen, Frühstück gibt’s erst ab 7:30: verschiedene Bagel und Toast, Butter und Marmelade; guten Oragensaft und Kaffee. Kein schlechter Start in den Tag.

Schlauer als gestern hab ich mehr Klamotten dabei. Sie reichen nicht. Trotz 4 Schichten ist mir kalt. Und es ist wieder nebelig.
Golden Gate ParkHäuserHäuserWir erlaufen die Haight Street zum Alamo Square (hübsche Häusle hat’s hier) und weiter bis zum Golden Gate Park, wo diese Korkenzieherbäume stehen. Uns werden langsam die Füße schwer, deswegen bleiben wir nicht lang im Park, sondern nehmen den Bus bis zur Golden Gate Bridge. Die liegt auch im Näbäl (kein Wunder, dass wir sie am Vortag nicht gesehen haben). Also nur kurz drauf und wieder runter laufen.

Golden Gate Bridge


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Hinflug und Stadtbummel in San Francisco

Der Flieger geht um 9:30 Uhr, 2 Stunden vorher da sein, 2 Stunden Fahrt, etwas Puffer, ergibt: um 5:00 Uhr losfahrn. Mnäh.
Der bringt uns hin...Letzten Endes kommen wir doch erst kurz vor 5:30 los, der Puffer ist damit schon fast verbraucht. Grande! Das Wetter wird zusehends schlechter, Regen setzt ein, bis vor Frankfurt der Verkehr in einem Wolkenbruch zum Erliegen kommt. Irgendwie kommen wir doch noch bis 7:45 am Flughafen an. Einchecken ist kein Problem, Sicherheitskontrolle geht flux, so dass wir ziemlich früh am Gate rumhocken und warten. Kurz vor der geplanten Abflugzeit kommt dann eine Durchsage, dass unser Flieger gerade erst von der Wartung freigegeben wurde (Nachwirkungen des Streiks) und sich der Abflug um etwa eine Stunde verzögern wird. Tatsächlich dauert es sogar noch etwas länger.

Endlich da!


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Es wird ernst: Termin beim Generalkonsulat in Frankfurt

Habe den Botschaftstermin online ausgemacht und alle Formulare (DS 156, DS 157, DS 158) online ausgefüllt und ausgedruckt. Der Termin war um 08:30 Uhr, aber weil die Fahrt gut gelaufen war, bin ich schon um 8 Uhr an der Botschaft und kann mir in Ruhe einen Parkplatz suchen. (Kostenlose) Parkplätze waren schon etwas knapp, aber noch OK.

Vor der Botschaft stellt man sich erstmal in einer kurzen Schlange an. Zum Glück hab ich mir ein Buch mitgenommen. Während man wartet überprüft ein Mitarbeiter, ob man seinen Reisepass, die Bestätigung der Visa-Antragsgebühr (Roskos) und das DS 156 dabei hat.

Um 08:12 Uhr bin ich am ersten Schalter angelangt, wo ich eine Nummer bekomme.
Nun darf ich mich in die längere Schlange, die zur Sicherheitskontrolle führt, einreihen. Bevor man dort durch darf, wird nochmal gekuckt ob man auch wirklich eine Nummer hat.

Schließlich kommt man im Warteraum an, wo man sich zu einer kleinen Gruppe sammeln muss, um eine kurze Erklärung des Warteraumes zu erhalten: Die Stühle sind zum Sitzen da.
Wieder warten.

Als meine Nummer aufgerufen wird und ich am Schalter ankomme warten dort schon welche. Insgesamt überholen mich die zwölf Nummern nach mir an anderen Schaltern.
Der Schaltermensch ist schroff, will dass ich neue Fotos machen lasse (ok, die waren nicht optimal, aber fürn Reisepass OK – Automaten gibt’s übrigens in der Wartehalle), kuckt die Formulare durch und nimmt zehn Fingerabdrücke.
Wieder warten.

Kurz darauf werde ich wieder aufgerufen und habe endlich das gefürchtete Interview:
“Warum wollen Sie in der USA?” – Research Scholar bei Intel
“Wer zahlt dafür?” – Intel
“Was machen Sie wenn Sie zurück sind?” – Doktorarbeit weiter
“Das Visum wird erteilt und Ihnen zugeschickt.”
Ende, das war’s.

Aber dafür braucht man schon 2,5 Stunden.

Also auf, Frühstück suchen. Ich fahr erstmal etwas Richtung Innenstadt, in der Hoffnung ein schönes Cafe zu finden. Vor dem Parkcafe finde ich leider keinen Parkplatz, deswegen stell ich mich zwei Querstraßen weiter hin.
Zu faul zu laufen, fällt mir ein, dass ich ja noch mein Fahrrad im Kofferraum hab. Also lass ich das Parkcafe sein, und düs mit der Kamera in die Innenstadt.

Am ersten Hochhaus (Baustelle des Opernturmes) bleibe ich stehen und frage eine ältere Frau, die ihren Hund ausführt, ob sie gerne in Frankfurt lebe. Plötzlich fängt sie zu strahlen an und bejaht meine Frage. “Wissen Sie, ich nenne die Hochhäuser meine Kinder. Ich hab die alle groß werden sehen.”

Voller Erwartung fahr ich weiter, und erkunde die Stadt. Besonders gefällt mir, wie alte und neue Gebäude direkt nebeneinander stehen. Vor der Oper hat das Spielmobil eine riesige Spielplatz aufgebaut und dementsprechend viel ist auch los.

Gesunde Ernährung leicht gemacht

Ein Mann, der etwas Sport treibt, soll etwa 3000 kcal pro Tag zu sich nehmen, so die Empfehlung.
Dank einer Fast-Food Kette ist es ganz einfach diesen Wert zu erreichen: 3000 kcal entsprechen in etwa drei Triple Whoppern (je 1066 kcal). Aber Ernährungsexperten gehen ja noch einen Schritt weiter: Nicht drei große Mahlzeiten sind das Optimum, sondern man solle lieber mehrere Kleinere bevorzugen. Nichts leichter als das: mit fünf Whoppern (je 611 kcal) hat man seinen Tagesbedarf gedeckt.

Wohl bekomm’s!

Howto: Umweltschutz effektiv ausbremsen

Wie nach einem Umzug üblich, habe ich mich bei einem Stromversorger angemeldet. Die Stadtwerke waren dabei das naheliegendste und ich war auch früher schonmal dort Kund. E-Mail hingeschickt, Anmeldung fertig.
Kurz darauf finde ich eine Vertragsbestätigung in meinem Briefkasten, laut der die Stadtwerke mich mit ihrem Standardtarif versorgen, weil ich bei der Anmeldung keinen Tarifwunsch geäußert hatte. Soweit so gut.

Anbei fand ich auch ein Informationsblatt mit einer Auflistung aller Tarife.
Allerdings kann man ja mal schauen um wie viel Ökostrom teurer ist, schließlich haben wir die Erde ja nur von unseren Kindern gemietet. Und jetzt kommt der Hammer: Es gibt einen Wasserkraft-Tarif der sogar billiger ist als der Standardtarif! Gibt’s da einen Haken?
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